Friedrich Karl Ströher – „Kunst für Alle?“

Jugendstil und Holzschnitte     

Ausstellung
11. September 2016 – Frühjahr 2017

 

mit
Werken von Max Slevogt und Emil Orlik
als Leihgaben aus dem Landesmuseum Mainz.

Ausstellung zum 140. Geburtstag von Friedrich Karl Ströher

„Karl Ströher hat sich mit pikanten Landschaften gut eingeführt“, schrieb 1901 die Zeitschrift „Kunst für alle“ zu Ströhers Werken in der Ausstellung der Berliner Secession im Jahr 1901. Erstmals tauchte Ströhers Name neben den „Großen“ der deutschen Kunstgeschichte auf. In den ersten Schaffensjahren beschäftige sich Friedrich Karl Ströher mit den verschiedenen Stilrichtungen der Zeit. Er interessierte sich für japanische Kunst und die Formen des Jugendstils. Ströher setzte sich mit Tolstois Schrift „Kunst für Alle“ auseinander und ging der Frage nach, wie für jeden erschwingliche Kunst machbar sei. Er schwärmte in diesem Zusammenhang für japanische Holzschnitte.

Tatsächlich beschäftigten sich viele Künstler des beginnenden 20. Jahrhunderts mit der Technik der Holzschnitte, darunter Max Slevogt und Emil Orlik. Werke von beiden Künstlern sind als Leihgabe des Landesmuseums Mainz in der neuen Sonderausstellung des Hunsrück-Museums und der Friedrich Karl Ströher-Stiftung Simmern zu sehen. Die Sonderausstellung zeigt im Schwerpunkt Holzschnitte und frühe Werke Ströhers, dazu die Drucke von Slevogt und Orlik. Zudem ist ein Einblick in das künstlerische Gesamtwerk Ströhers möglich. Ölgemälde können zu den Geschäftszeiten in der Galerie der Hauptstelle der KSK-Rhein-Hunsrück, Vor dem Tor, besichtigt werden.