Herzlich willkommen
im Internetauftritt des Hunsrück-Museums in Simmern!

Das Hunsrück-Museum Simmern ist ab Dienstag, 5. März 2019 zu den üblichen Zeiten wieder für die Besucher/innen geöffnet.
Der Vortrag von Dr. Achim Baumgarten im Hunsrück-Museum musste auf Donnerstag, 7. März 2019 verschoben werden.
Die Ausstellung „hexentod“ ist nur noch bis Sonntag, 17. März 2019 zu sehen.


Besuchen Sie das Regionalmuseum der Stadt Simmern/Hunsrück im Neuen Schloss:

  • Hut, Pistole und Pulverbeutel des „Schinderhannes“
  • Requisiten und Dokumente aus den „Heimat“-Filmen von Edgar Reitz
  • das nahezu komplette Lebenswerk des Malers Friedrich Karl Ströher (1876–1925) mit Skizzen aus der Studienzeit an der Académie Colarossi in Paris, Ölgemälden von seinen Reisen nach Spanien und Frankreich, Werken aus der Berliner Studienzeit bei Arthur Kampf und expressionistisch anmutenden Aquarellen aus den letzten Lebensjahren des Malers
  • Objekte aus der Hofdruckerei Herzog Johanns II., aus der Simmerner Münze und Funde aus der Fürstengruft in der Stephanskirche
  • Handwerkserzeugnisse, Möbelstücke und Hausrat der ländlichen Wohnkultur seit dem 18. Jahrhundert
  • kunstvoll gefertigte Objekte und Grabbeigaben aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit
  • Fossilien aus der Devonzeit (vor ca. 380 Millionen Jahren)

Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. Fritz Schellack (Museumsleiter)
und das Team des Hunsrück-Museums Simmern


Terminvorschau

Donnerstag, 7. März 2019, 19:00 Uhr
Finissage der Ausstellung „Hexentod“
Vortrag: „Die Hexenverfolgung im Herzogtum Pfalz-Simmern und die Stellung der Kurfürsten aus dem Hause Pfalz-Simmern zum Hexenprozess“

Sowohl aus dem Herzogtum Simmern als auch aus dem kurpfälzischen Raum sind keine Hexenprozessakten erhalten geblieben. Es liegen jedoch indirekte Nachrichten über dort durchgeführte Hexenprozesse vor. Im Herzogtum Simmern sind vier Fälle bekannt. Bei der Haltung der pfälzischen Kurfürsten zur abendländischen Hexenverfolgung lassen sich unterschiedliche Phasen feststellen. Friedrich II. von Simmern trat 1559 als Kurfürst Friedrich III. die Nachfolge Otto Heinrichs in Heidelberg an. Um 1560 und damit fast zeitgleich mit der Übernahme der Regierung durch Friedrich III. wandte sich die Kurpfalz jedoch von der allgemein feststellbaren Entwicklung des Verfolgungsgeschehens ab und nahm eine entschieden verfolgungsablehnende Haltung ein. Über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg hielt die Kurpfalz an dieser Position fest, bis die spanisch/bayerischen Besatzungsbehörden im Dreißigjährigen Krieg die in Bayern übliche Verfolgungstätigkeit auch in der Kurpfalz in Gang setzten. Mit der Rückkehr der pfälzischen Kurfürsten 1649 nahm die kurpfälzische Regierung die verfolgungskritische Einstellung aus der Zeit von vor dem Dreißigjährigen Krieg wieder auf. Mit dieser Haltung standen sie jetzt aber nicht mehr allein, sondern waren Teil von zunehmend verfolgungskritisch eingestellten Landesherrschaften

Referent: Dr. Achim R. Baumgarten, Bundesarchiv Koblenz
Die Ausstellung wird ab Montag, dem 18. März 2019, abgebaut.


Sonntag 28. April 2019, 11:15 Uhr
Ausstellungseröffnung „SIMMERN-AUTO-MOBIL“
Wie das Auto den Hunsrück eroberte.
Dazu ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant.


Neu im Hunsrück-Museum und in der Touristinformation Simmern


Zwei Hunsrückerinnen – eine Aufgabe: Mit ihrem Blog “Your-Hunsrück“ bringen sie frischen Wind in ihre Heimat. Wie? Ganz einfach! Mit aktuellen und interessanten Themen ist der Blog für alle (vor allem für Jugendliche), die dem alltäglichen Trott entfliehen wollen, genau das Richtige! Neugierig geworden? Dann schaut doch einfach vorbei » yourhunsrueck.blogspot.com