Herzlich willkommen
im Internetauftritt des Hunsrück-Museums in Simmern!


Aufgrund einer Veranstaltung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist das Museum am Dienstag, 19. September 2017, ab 13 Uhr geschlossen. Wir bitten um Verständnis.


Das Postamt Simmern und seine Geschichte

Einladung zur Buchvorstellung
Freitag, 22. September 2017, 18.00 Uhr




Marco Müller
Das Postamt Simmern und seine Geschichte
in Briefen, Stempeln und Dokumenten

Hrsg. vom Hunsrücker Geschichtsverein e.V.
St. Augustin 2017. 188 Seiten m. zahlr. farb. Ill.

Die Publikation kostet 25,- €. Für Vereinsmitglieder ist der Band zum Sonderpreis von 22,- € erhältlich. Vorbestellung möglich.

Aus dem Vorwort: „Die Postgeschichte spiegelt die Zeitgeschichte wider. Ich würde sogar behaupten, dass die Postgeschichte Teil der Zeitgeschichte ist. Die verschiedenen Zeitepochen zeigen sich auch in den verschiedenen Dokumenten, Briefen, Briefmarken, Stempeln und Stempelformen, welche in der jeweiligen Epoche verwendet wurden. Noch bevor die ersten Briefmarken in Gebrauch kamen, benutzte man ab ca. 1750 die ersten Stempel auf Belegen. Normalerweise war es zu dieser Zeit üblich, dass der Empfänger des Briefes das Porto zu entrichten hatte. Damit sollte sichergestellt werden, dass der Brief auch wohlbehalten beim Empfänger ankommt. Zuvor wurden auf den Belegen teilweise handschriftliche Vermerke wie z.B. „de Kirchberg“ vorgenommen. […]


Ich habe versucht, alle verwendeten Stempel in zeithistorischer Reihenfolge abzubilden und zu beschreiben. Teilweise konnten Dokumente und Textauszüge den Schriften von Herrn Ernst-Otto Simon „Die Post auf dem Hunsrück – Geschichte der Post bis zum Jahre 1900 in Dokumenten, Briefen und Stempeln“ aus Beilagen zu verschiedenen Rundbriefen des Deutschen Altbriefsammler-Vereins e.V. oder seinem Artikel zur Postgeschichte von Simmern in „650 Jahre Stadt Simmern im Hunsrück“ – jeweils aus dem Jahre 1980 – entnommen werden. Im letztgenannten Buch wurde auch die Geschichte der Telegraphie beim Postamt Simmern beschrieben, weshalb in dieser Schrift nicht darauf eingegangen wird.

Herr Simon hatte bereits von 1977 bis 1989 umfangreiche Schriften über das Postwesen und die Postkurse auf dem Hunsrück angefertigt, diese ergänzend auch in verschiedenen Ausgaben der Hunsrücker Heimatblätter des Hunsrücker Geschichtsvereins veröffentlicht und dabei im Vorfeld u.a. im Fürstlichen Thurn und Taxis´sche Zentralarchiv in Regensburg und in den Archiven des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, der Oberpostdirektion Koblenz oder des Bundespostmuseums recherchiert. Dieser Artikel enthält teilweise Dokumente seiner Recherchen, um sie in das zeithistorische Umfeld einzubetten. Es ist mir ein großes Anliegen, mit dieser Schrift seine Arbeiten, aber auch diejenigen von Herrn Ernst Siegel oder Herrn Walter Gorges, noch einmal hervorheben und würdigen zu können..[..]“

Die Buchvorstellung findet im Hunsrück-Museum statt.
Bitte benutzen Sie den barrierefreien Zugang!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Vorankündigung
„Zeit zu reden“ – Hunsrücker erinnern sich

Einladung zur Buchvorstellung
Sonntag, 8. Oktober 2017, 15.00 Uhr


Lesebühne Schiefertafel (Hg.)
„Zeit zu reden“
Hunsrücker erinnern sich
Rhein-Mosel-Verlag 2017. 212 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-89801-095-5 | 10,90 EUR

Die Texte, die in diese Anthologie Eingang gefunden haben, sind authentische Zeitzeugnisse aus der Region Mosel-Hunsrück-Rhein.

Inspiriert durch das Mundartprojekt O-Ton-Hunsrück haben neun in der Region beheimatete Autoren jeweils die Erinnerungen von ebenso vielen Frauen und Männern aufgezeichnet, die weit vor dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, die also Nazijahre und Krieg noch persönlich erlebt haben. Spät, aber nicht zu spät, haben sie Zeit zu reden gefunden, was dieses Buch in den Rang eines Dokumentes der Zeitgeschichte erhebt.


In den Jahren 2015 und 2016 fanden auf Initiative Helga Andraes und Hubertus Beckers einige Autoren und Autorinnen aus der Region Rhein-Hunsrück zu einem lockeren Verbund zusammen, dessen Zielsetzung es ist, sich regelmäßig über Literatur auszutauschen, Literatur zu schaffen und regionale Literatur bekannt zu machen. Näheres ist auf www.lesebuehne-schiefertafel.jimdo.com zu erfahren. Aktivitäten der Gruppe erwachsen aus der Kreativität ihrer Mitglieder und werden im Konsens erarbeitet.

Herausgekommen sind bisher einige Lesungen, regelmäßige Literatur-Stammtische und hier zum ersten Mal ein Buch, das der Rhein-Mosel-Verlag, die AutorInnen und die Frauen und Männer, die sich die Zeit genommen haben, endlich zu reden, am 8. Oktober in Simmern der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Autoren der Anthologie »Zeit zu reden«: Johannes Aufgebauer (Bacharach), Hubertus Becker (Bacharach), Wolfgang Dahlke (Bacharach), Margret Drees (Rheinböllen), Hilarion H. Hartmann (Bell), Susanne Horn (Seibersbach), Gisela Kassel (Benzweiler), Ute Packheiser (Liebshausen), Friedrich G. Paff (Bacharach) und Josef Peil (Mastershausen).

Die Buchvorstellung findet im großen Saal statt.
Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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