Die 1920er Jahre im Hunsrück – Zwischen kulturellem Aufbruch und Weltwirtschaftskrise

Ausstellung

Vernissage:
Samstag, 25. April 2026 | 18:00 Uhr

Die 1920er Jahre sind gesellschaftspolitisch eine Phase voller widersprüchlicher Entwicklungen mit weitreichenden Konsequenzen. Eingeleitet durch das Ende des Ersten Weltkriegs sind die frühen 1920er Jahre in der Weimarer Republik durch eine tiefe politische Verunsicherung und vor allem in Deutschland durch die Inflation und soziale Not der Nachkriegszeit gekennzeichnet. Diese wich erst 1924 mit der Währungsreform einer – wie sich zeigen sollte – sehr kurzen Phase wirtschaftlicher Erholung, den sogenannten „Goldenen 20er Jahren“. Mit der bereits fünf Jahre später beginnenden Weltwirtschaftskrise (Oktober 1929) wurden die Hoffnungen auf eine politische und soziale Stabilisierung abrupt beendet.

Der wirtschaftliche Aufschwung fand in der Weltwirtschaftskrise ein jähes Ende, während der kulturelle Aufschwung bis heute in Literatur, Architektur, Kunst, Film und Kino, Musik und Vereinskultur nachwirkt.

Die Ausstellung beleuchtet diese Themen, aber auch die Gegensätze von Stadt und Land. Im damals französisch besetzten Rheinland wird die Separatistenbewegung zum politischen Ereignis. Gleichzeitig kommt auch in den Dörfern der technische und kulturelle Aufschwung durch die Elektrifizierung, Vereinsgründungen oder aufblühende Festkultur sowie durch den Bau von Gemeindehäusern und Schwimmbädern zum Ausdruck.

Um Anmeldung bis 22. April wird gebeten.

Wir freuen uns auf ihr Kommen!