KinoMuseumsNacht 2018

Die diesjährige KinoMuseumsNacht steht ganz im Zeichen der Rechenmaschinen. 1623 wurde erstmals urkundlich eine Rechenmaschine von Wilhelm Schickard in einem Brief an Johannes Kepler knapp beschrieben. Der Abakus mag als erster Schritt auf dem Weg zur mechanischen Rechenmaschine gesehen werden. Mit Kugeln, Steinen und Perlen wurden Aufgaben gelöst. Die Elektrizität bedeutete das Ende der handbetriebenen Rechenmaschinen. Diese wiederum wurden durch die Entwicklung des Computers aus dem Alltag verdrängt.

Filmisch geht es um den brillanten Mathematiker Alan Turing, der während seines Studiums an der Universität Cambridge sein volles Potenzial entfaltet und schnell zu den führenden Denkern des Landes gehört, besonders was seine Theorien zu Rechenmaschinen angeht. Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es ihm mit anderen Mathematikern den Verschlüsselungsapparat der Deutschen “Enigma” zu knacken, was den Alliierten kriegsentscheidende Informationen brachte.

Die Ausstellung “18 x 29 = ? – Rechenmaschinen” im Hunsrück-Museum zeigt eine Auswahl verschiedener Maschinen aus der Sammlung des Ingenieurbüros Schnieders, Simmern, und weiteren privaten Leihgebern in einer Sonderausstellung. Die Geräte begeistern durch ihre faszinierende Mechanik und Optik in gleicher Weise wie das 3-Gänge-Menu von Museumskoch und -leiter Dr. Fritz Schellack.

Ablauf:
19.00 Uhr | Pro-Winzkino
Filmbeginn “The Imitation Game”
21.00 Uhr | Hunsrück-Museum
Kulinarisches und Ausstellung “18 x 29 = ?”

Eintritt: 22,- €
Karten nur gegen Vorkasse im Kino, Tourist-Info und Buchhandlung Schatzinsel